Sonntag, 3. November 2013

Indoor Mixed Ultimate in Tongeren - Turnierbericht

Am 2. und 3. November war der ASV-Köln mit seiner Frisbeesportabteilung beim "Discolorful November" im belgischen Tongeren vertreten. Das Turnier hat sich in der Mixed-Division mittlerweile zu einem recht gut besetzten internationalen Event gemausert. Die Spieler der Kölner Auswahl verfügten fast ausnahmslos über mehrjährige Turniererfahrung.

Umso überraschender war es, dass das Team im ersten Spiel gegen "Once Upon A Time" nach 10 Minuten 0:8 im Rückstand lag. Was war geschehen? Zwei von drei PKWs, mit denen das Team angereist war, hatten auf ein Navigationsgerät vertraut. Nach Touren durch die Aachener Innenstadt bzw. durch die belgische Provinz trafen die Spieler erst mit dem Startsignal in der Halle ein, so dass zum Aufwärmen und zur taktischen Einstimmung keine Zeit blieb. Das Spiel ging deutlich verloren.

Im zweiten Spiel gegen "Sperrmüll", ein aus verschiedenen Vereinen zusammengesetztes Funteam, sollte alles besser werden. Zur allgemeinen Überraschung stand es aber auch hier nach 10 Minuten 0:8 aus Kölner Sicht. Alles nur auf die Navigationsgeräte zu schieben, wäre unangemessene Technik-Schelte. Vielmehr machte sich wohl bemerkbar, dass das Kölner Team in der laufenden Saison noch keine Möglichkeit hatte, in der Halle zu trainieren. Das Spiel ging deutlich verloren.

Nach einer weiteren Niederlage gegen die belgischen Freezzz Beezzz zeigte Frühmix im letzten Spiel des Tages endlich Charakter. Der Gegner war ein gemischtes Team mit mehreren Spielern von Crunch aus Amsterdam. Zwei Minuten vor Schluss stand es noch 8:7 für die Holländer doch die Kölner drehten das Spiel mit Glück und Geschick zum 9:8.

Am Sonntagmorgen waren zwei Ausfälle beklagen: Roman Schattschneider und Mischa Hollinder. Ob die beiden Herren am Vorabend über Gebühr dem Alkohol zugesprochen hatten oder vor lauter Enttäuschung über eine misslungene Defense so hart gegen die Wand schlugen, dass das Handgelenk verstaucht war, soll hier nicht näher erläutert werden. Die Wand war übrigens gepolstert. Trotz der Ausfälle fanden die Kölner nach einer weiteren Niederlage gegen die Freezzz Beezzz besser ins Spiel und verabschiedeten sich mit recht klaren Siegen gegen "Nuts" und die "Caracals" aus Wuppertal. Am Ende bedeutete dies Platz 8.

Zur gewohnten Form fand das Kölner Team eher neben dem Spielfeld. Allgemeiner Beliebtheit erfreuten sich Besuche in einem nahe gelegenen Schnellrestaurant ("Frittur"). Ob die dort feilgebotenen Speisen im Ernährungsplan der ersten Herrenmannschaft aufgelistet sind, ist nicht bekannt. Daniel Föhr schaffte es immerhin auf drei Besuche innerhalb von 27 Stunden. Respekt! Die Kölner Ultimate-Spieler freuen sich schon darauf, die belgische Küche auch im Jahr 2014 wieder auf ihre Qualität zu prüfen.

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