Donnerstag, 24. Mai 2012

Frühsport 0,2 gewinnt Rising High


Nach zwei Niederlagen zu Beginn des Turniers steuerten die Kölner Frisbeespieler auf ein Debakel zu. Fünf Partien später standen sie ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Beim ersten Blick auf den Spielplan war klar: Frühsport hat den härteren Pool erwischt. Mit Crunch, Frisbee Family und Mooncatchers warteten gleich drei starke Mannschaften auf die Kölner Ultimate Spieler. In den ersten beiden Partien fanden die Kölner überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Es fehlten Biss, Konzentration und Präzision. Trotzdem gingen die Spiele gegen Crunch und Düsseldorf recht knapp verloren (9:10, 8:11).

Das dritte Spiel gegen die Mooncatcher entschied darüber, ob Frühsport um die oberen Plätze mitspielt – dachten zumindest die meisten Spieler. Dafür mussten die Kölner mit mehr als drei Punkten gewinnen. Mit einer wesentlich besseren Einstellung schlugen sie die Belgier mit 14:7 und mussten im Nachhinein feststellen, dass sie auch bei einer Niederlage noch Chancen auf das Viertelfinale gehabt hätten.

In der letzten Begegnung am Samstag tauschten die Spieler von Frühsport ihre Rollen, da sie gegen den Gastgeber Force Electro spielten, dessen Team aus vielen Anfängern bestand. Aufbauspieler wurden Receiver und andersherum. Trotz der Umstellung besiegten die Kölner die Niederländer mit 13:4. Am nächsten Morgen spielte Frühsport, das Zweiter im Pool wurde, gegen den Dritten aus dem anderen Pool. Ultimus Prime konnte der Mannschaft aus der Domstadt kaum Paroli bieten und so zeigte das Scoreboard am Ende 13:5 an.

Im Halbfinale kam dann der ultimative Härtetest. Die Undutchables hatten noch kein Spiel verloren und wegen ihres Heimvorteils wesentlich mehr Spieler als die Kölner, die am Sonntag nur noch zu zehnt spielten, weil sich zwei Spieler verletzt hatten. In einer windigen Partie leisteten sich beide Mannschaften diverse Turnover. Die Kölner zeigten in den entscheidenden Punkten allerdings mehr Willen und Laufbereitschaft und konnten sich so am Schluss durchsetzen (8:7).

Im Finale folgte dann die Kür gegen die Frisbee Family, mit denen die Kölner aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen hatten. Schlüssel zum Sieg in dieser Begegnung war die gute Verteidigung gegen die Brucklacher-Söhne, die gefühlt 80 Prozent Scheibenbesitz hatten, aber durch exzellentes Marking zu einigen Fehlwürfen gezwungen wurden. Nach einem vermasselten Turnierstart schaffte es Frühsport also doch noch, das Turnier zu gewinnen. Gelernt hat die Mannschaft dabei, dass es extrem wichtig ist, einander zu pushen und von der Sideline zu helfen.

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