Dienstag, 17. April 2012

Verheißungsvoller Start in die Saison

Frühsport 0,2 wird siebter auf dem Hamburg Rumble und überrascht mit einem Sieg gegen den Turnierzweiten Fire of London.
Mit 12 Mannen trat das erste Kölner Team auf dem Hamburger Eliteturnier an, um sich auf die Saison vorzubereiten. Die Mannschaft wollte herausfinden, wie weit sie im Vergleich zu den anderen Teams in der Vorbereitung ist. Dafür eignete sich das Turnier hervorragend, denn die Besetzung war zum Zunge schnalzen. Bereits in der Gruppe bekamen es die Kölner mit dem Gastgeber, Fire of London und Shaun Sheep aus Beckum zu tun.

Gegen die Hamburger lief es nach schlechtem Start immer besser. Die Spieler von Hardfisch machten viele leichte Fehler, die Frühsport 0,2 in Punkte verwandeln konnte. Kurz vor Schluss stand es 12:9. Den Kölnern ging daraufhin die Konzentration flöten und ein simpler Poach zerstörte alle Offensivbemühungen. Die Hamburger spielten in dieser Phase fokussierter und vermochten daher die Partie noch zu drehen (13:12).

Das nächste Spiel gegen die Mannschaft von Shaun Sheep lief wesentlich besser, was unter anderem daran lag, dass die Beckumer ein bunt zusammengewürfeltes Pick-up-Team aus Spielern aus dem Ruhrpott und Norddeutschland waren. Nach anfänglichen Unsicherheiten brachte Frühsport die Begegnung mit 13:5 unter Dach und Fach.

Die letzte Gruppenpartie gegen Fire of London entschied dann darüber, ob die Kölner im oberen Tableau spielen würden. Mit gehörigem Respekt gingen die Frühsportler in die Begegnung, wussten sie doch, dass die Londoner Hamburg mit 13:3 geschlagen hatten. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Teams ihre Offense sicher durchbrachten. Kurz vor Schluss gelang den Kölnern das Break zum 12:11. Mit einem weiteren Punkt würden sie das Spiel gewinnen. Zunächst taten sie sich jedoch schwer. Die Scheibe ging verloren, konnte aber durch ein Layout von Buddy zurück erkämpft werden. Frühsport nahm ein Timeout, um die Offense neu zu sortieren. Das hatte Erfolg. Ein Overhead von Lutz landete letztendlich in den Händen von Buddy – die Sensation war perfekt.

Im vierten Samstagsspiel wurden die Kölner vom Deutschen Meister Bad Skid geprüft. Beide Mannschaften waren erschöpft von den vorigen Partien und so kam es zu einem Viertelfinale mit wenig Biss, das die Heilbronner mit 13:8 für sich entschieden.

Am nächsten Morgen hatte sich Frühsport regeneriert und wollte unbedingt die Niederländer Cambo Cake schlagen. Die ersten acht Punkte wurden getradet und so stand es 4:4. Im folgenden Punkt konnten die Kölner immer wieder die Defense holen und hatten gleich zweimal die Chance diese auch in einen Punkt umzumünzen. Beide Male wurden die Scheiben auf den völlig freien Mann jedoch fallen gelassen und so punkteten doch die Holländer. Im weiteren Spielverlauf passierten noch weitere Nachlässigkeiten, wodurch Cambo Cake den Vorsprung auf 9:4 ausbauen konnte. Letztendlich verloren die Kölner mit 8:13.

Das Turnier endete mit einem Sieg gegen Wall City (13:8), bei dem die Kölner nur noch zu neunt spielten, weil es während des Turniers mehrere Ausfälle gab. Eine schlimmere Verletzung zog sich jedoch keiner zu. Das Hamburg Rumble hat die Schwächen der Kölner deutlich aufgezeigt: Allen Spielern fehlt es an der nötigen Kondition, um mehrere Spiele am Tag auf Topniveau bestreiten zu können. Im Spiel gab es immer dann Probleme, wenn die Scheibe im Aufbau auf der Außenposition zu lange gehalten wurde und die Receiver zu weit weg standen.

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