Samstag, 31. März 2012

Die DOMinas dominieren die Indoor DM 2012

Es begann alles an einem Samstag…
Naja, eigentlich am Freitag, den 16.3., weil da alle DOMinas nach München fuhren und sich zu einem netten Willkommens- und Stärkungsbierchen einfanden. Die erste Mannschaft der Herren sollte am gleichen Abend eintreffen, doch da deren Auto streikte, waren die DOMinas schon längst im Bett, als die Herren dann endlich gegen halb 3 ankamen.

Am nächsten Morgen starteten die DOMinas dann mehr oder weniger ausgeschlafen in die Deutschen Indoor Meisterschaften 2012. Das erste Spiel gegen die Mainzelmädchen und das zweite Spiel gegen die Saxy Divas aus Leipzigverlief relativ identisch. Beide waren bis zur Halbzeit punktemäßig relativ ausgeglichen, doch dann setzten die DOMinas noch einen drauf und gewannen beide Spiele mit 13:8.

Eine kurze Pause zwischen den Spielen bot sich nun an, um bei der ersten Damenliga vorbeizuschauen und sich ein Bild davon zu machen, was uns nächstes Jahr so erwarten würde.

Das dritte Spiel gegen die Frankas war ein härter umkämpftes Spiel als die ersten beiden. Die Frankas bewiesen viel Biss und Power gegen die DOMinas. Doch letztendlich zeigten die DOMinas, dass sie sich weiterentwickelt hatten und sich nicht mehr so schnell verunsichern ließen. Souverän hielten sie dagegen. Es sah fast schon so aus, als würde das Wochenende ein wenig langweilig werden. Denn auch dieses Spiel endete mit 13:8 für die Damen aus Köln.

Im letzten Spiel des Tages gegen Aschenpottel verloren die DOMinas dann aber doch ein bisschen an Konzentration und dann auch an Selbstvertrauen und es wurde ein knappes Spiel. Die Dortmunderinnen zeigten viel Kampfgeist und schafften es damit, die DOMinas unter Druck zu setzen. Am Ende konnten die DOMinas das Spiel dann aber doch noch für sich entscheiden und sie gewannen mit 13:12.

Abends konnten die DOMinas also mit 4 Siegen glänzen und hatten sich ihren Münchner Sauerbratn und ihre Kässpätzle mit Röschdzwiebele redlich verdient. Nur vom Münchner Klientel waren die Kölnerinnen ein wenig schockiert. Vor allem davon, dass in München im Gegensatz zu Köln das ganze Jahr über Karneval zu sein schien. Lauter Dirndl und Lederhosen. Auch abends und mitten im McDonalds.
Die Party musste allerdings aus organisatorischen Gründen ausfallen, doch es war ja auch keiner zum Spaß nach München gefahren..

Am nächsten Morgen konnten die DOMinas also frisch und ausgeschlafen in die zweite Hälfte der Deutschen Meisterschaften starten.
Die Seagulls waren die ersten Gegner, denen es sich zu stellen hieß. Doch irgendwie eilte den Kölnerinnen der Ruf voraus, sie seien unbesiegbar. Davon ließen sich die Damen aus Hamburg ein wenig einschüchtern und verloren gegen die DOMinas mit 13:6. Allerdings spielten die DOMinas auch mit einer überzeugenden Souveränität.

Die Frauen aus Köln waren nur noch ein Spiel vom Finale entfernt. Und das sollte gegen das Team aus Niedersachsen sein. Die DOMinas ließen sich von nichts aus der Ruhe bringen und dominierten mit einem klaren 13:3.

Also hieß es nun FINAALEEEEE!!

Und zwar gegen die Saxy Divas. Es war spannend für alle Beteiligten. Ein Punkt für Köln – Ausgleich – ein Punkt für Leipzig – Ausgleich. Die Spannung wuchs in Unermessliche und die DOMinas gaben alles. Leider kann ich nicht mehr alle Punkte und spannenden Momente wiedergeben, weil ich das so schnell immer wieder vergess.. :) Auf jeden Fall hätte es so oder so ausgehen können.

Obwohl die Leipzigerinnen nur zu sechst waren, fuhren sie nochmal alle Geschütze auf und ließen sich die Butter nicht so leicht vom Brot nehmen. Doch zum Schluss gelang es den DOMinas dank ihres Durchhaltevermögens und einem kleinen Quäntchen Glück, das Finale mit 14:15 für sich zu entscheiden.

Als krönenden Abschluss gewannen die DOMinas nicht nur die 2. Liga, sondern auch den Spiritpreis.

Und nun heißt es: nie meeeehr 2. Ligaa… hoffentlich :)

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