Freitag, 20. Januar 2012

DOMinas auf dem Vormarsch – 5. Platz beim Zamperl Cup 2012

Voller Vorfreude stiegen 11 DOMinas am Freitagabend in die Autos, um sich das erste Mal in neuer Konstellation zu erproben und in erster Linie sich selbst zu beweisen, dass sie bei den „Großen" mithalten können. Nach einer rasanten Fahrt und Feierabendbierchen legten wir uns zur Ruhe, um 10 Uhr am Samstag in bester Verfassung das erste Spiel gegen die Aachenerinnen anzutreten.

Es war heiß umkämpft bis zum letzten Punkt, den die DOMinas für sich entscheiden konnten. Somit waren wir schon einmal Meister-Besieger. Dass Sara und Suse sich damit quasi selber geschlagen hatten, verlieh diesem Umstand eine gewisse Ironie, die uns aber nur weiter vorantrieb. Nach zweistündiger Pause traten wir, etwas ermüdet, gegen die Eyecatchers, ein sehr junges Team aus Graz, an, dass wir durch weitaus mehr Erfahrung mit 4 Punkten schlagen konnten. Danach wurden die Gegner schwieriger. Mit den Hässlichen Erdferkeln lieferten wir uns einen ziemlich erbitterten Kampf, den wir dieses Mal aber mit einem Punkt verloren. Nach einigem unwissenden Hin und Her und nachdem Suse mit Unterstützung der Aachenerinnen den Veranstaltern die offiziellen Turniermodi nahe gebracht hatten, standen wir an Platz 2 unseres Pools und zogen damit unsere nächsten 2 Gegner: ZUF, das Zürcher Damenteam und Yellow Fever aus Prag.

Die Schweizerinnen waren wohl einen Tick wacher und auch entspannter als wir und somit gaben wir einen absolut möglichen Sieg mit 2 Punkten aus den Händen. Das letzte Spiel des Tages war eine Lehrstunde der besonderen Art: die Pragerinnen waren uns nicht nur in Größe, Fitness und mentaler Stärke überlegen, sie hatten auch noch eine Zonenverteidigung, an der wir uns die Zähne ausbissen. Erst nachdem die Tschechinnen 8:0 voraus waren gelang uns ein erster, erlösender Punkt. Diesem folgten noch 3 weitere sehr schöne Punkte, die leider aber nicht reichten, das Spiel zu drehen. Trotz dass das Spiel so eine Klatsche war, waren wir ziemlich zufrieden mit uns und bereiteten uns auf das Abendbuffet und später mit Wodka auf die Party vor.

Zum Glück war unser erstes von 2 Sonntagsspielen erst kurz vor 11 Uhr, das hieß wir standen ausgeschlafen und fit auf der ersten Line gegen die Heidees. Nun ging es um den Einzug in das Spiel um Platz 5. Wir waren heiß wie Frittenfett und dementsprechend ziemlich geschockt, als die Heidelbergerinnen mit 2:0 davonzuziehen schienen. Es folgte ein Punkt, den man lieber vergessen möchte: 6 Minuten, 5 Turns, davon 4 kurz vor der Endzone. Die DOMinas, die das Ganze vom Spielfeldrand aus verfolgen mussten, rauften sich die Haare, die DOMinas auf dem Feld bissen sich selber in die Hintern. Zum Glück hatten sie aber den längeren Atem und holten diesen Punkt. Und damit, meiner Meinung nach, das Spiel. Die Heidees schienen gebrochen, holten nach diesem desaströsen Punkt nur noch einen weiteren. Wir gewannen immer wieder die Defense und machten unser Spiel, das dann sehr deutlich für uns ausging.

Beflügelt von diesem Ergebnis starteten wir in das letzte Spiel des Turniers gegen die Woodchicas, lange Zeit Saras und Suses Heimteam. Es stand viel Erfahrung gegen viel Engagement auf dem Feld. Jeder Punkt war ein Siegpunkt. Nachdem die Zeit abgelaufen war und es unentschieden stand, setzten die DOMinas alles auf eine Karte. Wir waren in der Offense, die wir aber ziemlich nah an unserer eigenen Endzone unglücklich abgaben. Und dann kam Marie. Mit einer Hammerdefense holte sie uns die Scheibe zurück und Yanni nach 2 Pässen den verdienten Siegpunkt. Wir waren über uns selber hinaus gewachsen. Platz 5 war weitaus besser, als einige von uns erwartet hatten. Alles in allem fuhren wir – in wieder recht rasanter Art und Weise – gen Köln, gefüttert mit wahnsinnig vielen, zufriedenstellenden Eindrücken. Dank unseres Kampfgeistes und der wunderbaren Zusammenführungsarbeit von Trainerin Sara ist der Beweis geglückt, den wir zu erbringen suchten. Weiter so!

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