Mittwoch, 21. Dezember 2011

ChristmasCup in Karlsruhe: „Da hast du aber froh“

Beim diesjährigen ChristmasCup in Karlsruhe stand eindeutig der Spaß im Vordergrund. Mit nur wenigen Routiniers im Team zeigten die Dominas dennoch gute Spiele und feierten Samstag ausgelassen in den Weihnachtsendspurt.

Für so manche Kölner Spielerin hielt das X-mas Turnier gleich mehrere Überraschungen bereit. Denn in Karlsruhe wird nach ganz eigenen Regeln gespielt: Statt der üblichen Discraft hielten die Dominas plötzlich viel kleinere und leichtere DDC-Scheiben in der Hand. Zudem wurde im Continuous-Modus gespielt. Erholung zwischen den Punkten? – Fehlanzeige. Die ersten Spiele mussten sich die Kölnerinnen daher erst einmal an das Spiel gewöhnen. Dabei trafen sie gleich in der ersten Begegnung am Samstagmorgen auf die Nationalmannschaft der Schweiz. Konnten sich die Dominas zu Beginn der Partie sogar eine kurzfristige Führung erspielen (9:8), reichte den Schweizerinnen dann eine kurze, unkonzentrierte Phase der Kölnerinnen, um sich deutlich abzusetzen. Auch wenn die Dominas sich danach wieder heran kämpften, konnten sie den Abstand nicht mehr einholen. Deutlich entspannter gestaltete sich das Spiel gegen Schmatzal Spatzal, das die Kölnerinnen souverän für sich entschieden. Im letzten Spiel der Vorrunde mussten sich die Kölnerinnen dann allerdings gegen Freiburg geschlagen geben. Dank einem Sieg in der Zwischenrunde Yrrr trafen die Dominas am Sonntagmorgen direkt noch einmal auf Freiburg. Im zweiten Duell konnten sie die Partie schließlich für sich entscheiden.

Wahrer Ultimate-Krimi im Platzierungsspiel 

Im letzten Spiel des Turniers kam es dann trotz einer recht kurzen Nacht und ausgiebigen Feier zu einem wahren Krimi. Gingen die Dominas gegen das Team Südsee zunächst mit 4:8 Punkten in Rückstand, mobilisierten die Kölnerinnen dann noch einmal all ihre Kräfte. Mit einem starken Lauf schafften sie in der letzten Minute den 8:8-Ausgleich. Mit den angekündigten allerletzten drei Pässen gelang dem Team Südsee dann jedoch noch ein Traum-Punkt mit wahrer Fang-Akrobatik in der hinteren Feld-Ecke. Mit dem letztlich sechsten Platz zeigten sich die Dominas dennoch vollauf zufrieden. Denn die Kölnerinnen waren mit einigen jungen und unerfahrenen Spielerinnen angereist, zahlreiche Routiniers wie Helen, Ina und Trixi fehlten. Für Nora war es gar das erste Hallen-Turnier überhaupt. Unterstützung erhielten die Kölnerinnen in Karlsruhe zum Glück von der „Gründer"-Domina Silvia, die trotz verletztem Knie mit ihren Dives so manche Defense eroberte und mit langen Pässen aushalf.

Und neben den Spielen stand in Karlsruhe natürlich der Spaß im Fokus. Die Party am Samstagabend ließen sich die Dominas denn auch trotz eigenwilligem DJ nicht entgehen. Das Tequila-Mobil der Karlsruher wurde schnell ausfindig gemacht und den ganzen Abend kaum aus den Augen gelassen – und auch die Cocktails, so berichteten zwei Spielerinnen nach ausgiebigem Test am nächsten Morgen, sollen wirklich gut gewesen sein. Die Party sorgte denn auch am zweiten Turniertag für so manche Orientierungs- und Sprachfindungsprobleme - in diesem Sinne: „Da hast du aber froh, dass ich sie alle mögen!"

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